Alleinseins- und Verlassensangst

Du bist nicht allein mit Deiner Angst.

Es mag sich oft so anfühlen, als wärst Du der Einzige, doch das täuscht:
Allein in Wien teilen geschätzt 50.000 Menschen genau diese Erfahrung mit Dir.

Allgemeine Anfragen & Kontakt: info@alleinseinsangst.at

 


Anfragen zur Selbsthilfegruppe: alleinseinsangstinwien@gmx.at

Es ist mein Herzenswunsch, mit dieser Seite einen Ort für uns alle zu schaffen, an dem wir einander finden und das Alleinsein gemeinsam überwinden.
Wenn Ängste Dein Leben oder Deine Beziehungen belasten,
findest Du hier verschiedene Wege zu neuem Vertrauen und Zugehörigkeit.
Entdecke ganz in Ruhe, was Dir jetzt gerade guttut.

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Alleinseinsangst
ist nicht bloß
ein Gefühl von Einsamkeit!

In unserer von Isolation und Konkurrenz geprägten Gesellschaft entwickeln gerade mitfühlende Menschen zunehmend Symptome einer Angststörung, die seit 100 Jahren als Alleinseinsangst (Autophobie, Isolationsangst oder Eremophobie) bekannt ist. Ihre Wurzeln liegen fast immer in der Kindheit und werden durch immer wiederkehrende negative Beziehungserfahrungen zeitlebens verstärkt.

Die gute Nachricht:
Eine gesellschaftlich verursachtes Leiden kann durch eine gesunde Gemeinschaft gelindert und mit Geduld sogar überwunden werden.

Eremophobie
(Alleinseins- und Verlassensangst) wird allgemein mit Einsamkeit verwechselt, beschreibt jedoch eine überwältigende Angst, allein zu sein oder verlassen zu werden. Als spezifische Phobie zählt sie zu den Angststörungen und kann Symptome wie Panikattacken, Atemnot und Herzprobleme auslösen. Betroffene empfinden in „Momenten des Alleinseins“ extreme Unruhe bishin zur Panik.

Die Ursachen liegen häufig in traumatischen Erfahrungen oder Bindungsängsten, meist aus der Kindheit. Die Phobie kann zu sozialer Abhängigkeit führen und Beziehungen sowie die Selbstständigkeit beeinträchtigen. Selbst im Kreis von Familie oder Freunden fühlen sich Betroffene oft isoliert, was problematische Verhaltensweisen wie sozialen Rückzug oder Eifersucht verstärken kann.

Einsamkeit
Sich einsam zu fühlen ist hingegen keine Angststörung, sondern ein gesundes Empfinden fehlender sozialer Verbindungen. Dieser Drang, gesehen und verstanden zu werden, fördert positive Beziehungen und trägt so für eine gesundes Mitenander massgeblich bei.

Quellen:

  • Bourne, E. J. (2011). The Anxiety and Phobia Workbook. New Harbinger Publications.
  • American Psychiatric Association. (2013). Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5).
  • Weiner, I. B., & Craighead, W. E. (2010). The Corsini Encyclopedia of Psychology.

 

Als Regel Nummer 1 bei psychischen Problemen scheint sich immer mehr die Meinung durchzusetzen, dass man sich besser nicht auf nur eine Therapieform verlassen sollte. Im fogenden werden hier gleich mehrere Wege aufgezählt, die im besten Fall alle parallel durchlaufen werden sollten.

In der ersten Phase kann Unterstützung aus dem persönlichen Umfeld eine wichtige Rolle spielen. Langfristig reicht diese Form der Unterstützung jedoch häufig nicht aus, weshalb zusätzliche Hilfsangebote – etwa professionelle Beratung oder Selbsthilfegruppen – wichtig werden.

Professionelle Unterstützung gibt es einiges, doch entweder ist das zeitlich beschränkt oder kostspielig.

Selbsthilfegruppen können eine wichtige Ergänzung zur Unterstützung aus dem persönlichen Umfeld und professioneller Therapie sein. Sie bieten Betroffenen die Möglichkeit, unbürokratisch und anonym Erfahrungen zu teilen und sich gegenseitig auch über längere Zeit zu unterstützen.

Psychotherapie kann helfen, die Ursachen von Verlustangst zu verstehen und neue, stabilere Verhaltensweisen in Beziehungen zu entwickeln.

In der Verhaltenstherapie werden belastende Gedanken- und Beziehungsmuster erkannt und schrittweise verändert.

Tiefenpsychologische Ansätze beschäftigen sich stärker mit unbewussten Prozessen und frühen Bindungserfahrungen.

Gruppentherapie ist eine Form der psychotherapeutischen Behandlung, bei der ein professioneller Therapeut mehrere Personen gleichzeitig betreut und therapeutisch begleitet. Diese Therapieform ist deutlich kostengünstiger, jedoch zeitlich begrenzt und damit oft nicht ausreichend.

Therapien sind jedoch nur langfristig wirksam und werden von der Krankenkasse nur teilweise bezahlt, was insgesamt zu sehr hohen Kosten führt.

Grundlage jeder Selbsthilfegruppe ist die bewusste Entscheidung zur Selbstfürsorge.

Oft entsteht der Eindruck, dass nicht nur einzelne Menschen erkranken, sondern dass auch gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu ihrem Leiden beitragen.

Aus dem Grund lassen sich unsere Leiden auch am effektivsten durch „gute Gesellschaft“ wieder heilen, wo all die negativen Beziehungserfahrungen nach und nach kompensiert werden.

Selbsthilfegruppen bieten den Raum regelmässig und menschlich näher zu sein.
Sie fördern die dazu nötige persönliche Unterstützung, die ein Therapeut aufgrund seiner professionellen Distanz gar nicht leisten darf.

Das beugt unmittelbar sozialer Isolation vor. 

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Selbsthilfegruppe "Alleinseins- und Verlassensangst"

"Das erste Gespräch beginnt meist mit den Worten:

„Ich weiss gar nicht ob ich hier richtig bin...“ 
und endet häufig mit:

„das habe ich bisher noch nie jemand anvertraut“

Willkommen im Club!

Damit niemand mehr alleine sein muss.

Ich bin Enola.
Ich begleite diese Selbsthilfegruppe und möchte Dich herzlich einladen, unsere Gruppe kennenzulernen.

Bei uns begegnest du Menschen, die dich wirklich verstehen, weil sie selbst fühlen, was du fühlst.

Wir wissen, dass der erste Schritt oft der schwerste ist, aber du musst ihn nicht alleine gehen. Wenn du zu uns kommst, gibt es keinen Druck: Du musst nichts erklären, nichts leisten und auch nicht sprechen, wenn dir gerade nicht danach ist. Bei uns findest du den Raum, um einfach nur da zu sein – genau so, wie du bist.

Ich möchte gerne bei Euren Treffen dabei sein, bitte sagt mir wo und wann:

Für Infos nutze das Formlar oder schick ein Mail an alleinseinsangstinwien@gmx.at

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Wir machen hier Gesundheit erlebbar!

Radfahren, Ottakringerbad, wandern,…

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Netzfunde:

Presse:

Auszug aus einem Radiointerview mit Enola:

© Hanna Kastner, Isis Lauermann, Anke Mandl, Emily Patek, Sarah Roland, Clemens Schreiber, 2025

Radio Orange Interview mit Enola und Peter:

© Radio Orange, Michael Boyle, 2025

https://substack.com/home/post/p-168090132

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Rezensionen:

Ich danke den mutigen Mitgliedern, die hier eine Rezension reingestellt haben! Leider unterliegt das Thema Angst immer noch einem Tabu mit oft einschränkenden gesellschaftlichen Konsequenzen. Daher sind die meisten Namen und Gesicher hier nur Averatre, nur die Texte aber unveränderte Originale!
Peter hier: meine Panikattacken konnte ich noch alleine bewältigen, doch die Angstzustände nicht. Erst als ich mich in der Gruppe hier mehr und mehr integriert fühlte, haben nun auch diese ein erträgliches Mass angenommen. Vielen dann kann Euch alle!
Lange war ich auf der Suche nach Menschen, mit denen ich über mein spezifisches Problem der Angst vor dem Alleinsein sprechen kann und die mich verstehen. In dieser Gruppe habe ich sie endlich gefunden. Es tut mir gut das Auszusprechen was bei anderen Menschen so unaussprechlich erscheint. Liebe Grüsse, Enola!
Ich bin froh, dass es diese Möglichkeit gibt, sich in der Alleinseinsangstgruppe auszutauschen. Es gibt mir Rückhalt und hilft mir beim Heilen. Für mich insgesamt beruhigend. Roman.
leer
Mein Name ist Brigitte und ich habe in meinem Leben schon an vielen Gruppen und Gruppentreffen teilgenommen. Aber ich habe mich noch nie so verstanden und angenommen gefühlt.
Ihr seids eine tolle Gruppe..ich bin froh dass ich euch gefunden hab.. ihr gibt mir halt und ich danke euch für jeden input alles liebe, eure Mila
Die Gruppe gibt mir Halt und eine Community, die meine Probleme versteht und das Thema „Verlustangst“ und „Alleinseinsangst“ entstigmatisiert. Die gemeinsamen Treffen sind schön und man lernt sich selbst und andere durch die Gespräche und Erfahrungen besser kennen! LG Lyly

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